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Wird Deutschland Weltmeister 2022?

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5 Gründe, die dafür sprechen!

In Katar findet 2022 zum ersten Mal im Winter die Fußball Weltmeisterschaft der Männer statt. Ein Ereignis, auf das nicht nur die Spieler, sondern vor allem die Fans hin fiebern. Und natürlich stellen sich alle die bange Frage: Wird Deutschland nun endlich zum 5. Mal Fußball Weltmeister oder ist die Konkurrenz zu stark?

Der deutsche Cheftrainer Hans-Dieter Flick leitet eine Trainingseinheit der deutschen Fußballnationalmannschaft am 10. November 2021, dem Vorabend des Qualifikationsspiels der Gruppe J für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022 zwischen Deutschland und Liechtenstein, in Wolfsburg, Norddeutschland. (Foto: Ronny Hartmann / AFP)
Der deutsche Cheftrainer Hans-Dieter Flick. (Foto: Ronny Hartmann / AFP)

Die WM Quoten sprechen eine klare Sprache: Deutschland gehört zu den Favoriten. Aber kann die Mannschaft um Hansi Flick ihrer Favoritenrolle auch gerecht werden? Es gibt Gründe, die eindeutig dafür sprechen.

Neue Energie dank Hansi Flick im Team

Nach dem wenig rühmlichen Ausgang der EM 2020/21 zog mit Hansi Flick neues Leben in die Mannschaft ein. Der jetzige Bundestrainer ersetzte Joachim Löw, unter dem es zuletzt nur noch wenige gute Spiele gab. Vergessen werden darf dabei aber nicht der Erfolg von 2014, als sich die Deutschen im Endspiel gegen Argentinien siegreich zeigten und sich den bisher letzten Titel holten. Sie können also, wenn sie wollen und unter Hansi Flick scheinen sie zu wollen.

Antreten werden sie diesmal in Gruppe E, gemeinsam mit Japan, Neuseeland oder Costa Rica und Spanien. Einziger Angstgegner der Truppe: Spanien. Die Jungs vom Mittelmeer sind schwer zu berechnen, sie haben schwache Spieltage, aber auch starke. Doch Flick macht seinem Team Mut, schon während der Quali erreichte die Elf bei fünf Spielen fünf Siege unter ihm, das Torverhältnis lag bei 18:1. Verglichen mit dem 1:2 Debakel gegen Nordmazedonien unter Löw ist das ein gewaltiger Sprung nach vorne und macht Hoffnung.

(L-R) Deutschlands Mittelfeldspieler Leon Goretzka, Joshua Kimmich, Thomas Müller und Manuel Neuer nach dem UEFA Nations League-Fußballspiel Deutschland gegen England in München, Süddeutschland, am 7. Juni 2022. (Foto: Tobias SCHWARZ / AFP)
(L-R) Deutschlands Mittelfeldspieler Leon Goretzka, Joshua Kimmich, Thomas Müller und Manuel Neuer nach dem UEFA Nations League-Fußballspiel Deutschland gegen England in München, Süddeutschland, am 7. Juni 2022. (Foto: Tobias SCHWARZ / AFP)

Der Teamgeist ist neu belebt worden

Die Deutschen galten in der Fußballwelt schon immer als ein besonderes Team. Die WM-Mannschaft von 2014 versprühte ihren ganz eigenen Charme. Größen wie Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski und Miroslav Klose sorgten dafür, dass ein harmonisches Zusammenspiel gelang. Doch nachdem die Altstars nach und nach ihren Rücktritt verkündeten, musste eine neue Mannschaft zusammenfinden. Zwar gibt es noch einige Spieler der älteren Gattung, darunter Thomas Müller, Torlegende Manuel Neuer und Mats Hummels, doch die vielen Nachwuchstalente wie Julian Brandt, Kai Havertz, Joshua Kimmich und Leon Goretzka mussten erst einmal zu einem Team zusammenwachsen.

Das ist den Athleten gelungen, wie die Play-offs der WM eindeutig gezeigt haben. Die Deutschen sind wieder ein Team, können sich aufeinander verlassen, spielen einen brillanten Fußball. Wer heute an die größte Demütigung der Fußballgeschichte für Brasilien denkt, das 7:1 der Deutschen im WM-Spiel, der erkennt, wie wichtig das Teambuilding schon damals war. Dieser fulminante Sieg gelang nur, weil sich die Fußballer aufeinander verlassen konnten und das können sie jetzt auch wieder. Hoffnung für den Sieg?

Italiens Mittelfeldspieler Marco Verratti reagiert nach dem Ende des WM-Qualifikationsspiels 2022 zwischen Italien und Nordmazedonien am 24. März 2022 im Renzo-Barbera-Stadion in Palermo. (Foto: Alberto PIZZOLI / AFP)
Italiens Mittelfeldspieler Marco Verratti reagiert nach dem Ende des WM-Qualifikationsspiels 2022 zwischen Italien und Nordmazedonien am 24. März 2022 im Renzo-Barbera-Stadion in Palermo. (Foto: Alberto PIZZOLI / AFP)

Italien fährt nicht mit zur WM

Auch wenn es um die Squadra Azzurra wirklich schade ist, denn Italiens Fußball begeistert die Massen, ist das Ausscheiden der Italiener für Deutschland ein Pluspunkt. Immer wieder waren es bange Minuten, wenn diese beiden Teams aufeinandertrafen. Knifflige Spiele und nervenaufreibende Elfmeterschießen waren oft das Resultat des alten Klassikers. Die Angst vor Italien ist immens, es ist einer der größten Angstgegner der Deutschen.

Diesmal nicht, denn Italien muss zuhause bleiben. Das Team rund um Mannschaftskapitän Donnarumma hat es nicht geschafft, sich für das Spektakel in Katar zu qualifizieren. Ein echter Jammer, denn wenn jemand Qualitätsfußball abliefert, dann die Italiener. Und so wird Deutschland das Ausscheiden mit einem lachenden und einem weinenden Auge hingenommen haben, denn so sehr die Italiener gefürchtet sind, so sehr werden sie als faire Sportsmänner auf dem Platz auch geschätzt. Aber wie heißt es so schön? Nach der WM ist vor der WM und ein Wiedersehen zwischen Deutschland und Italien wird es geben.

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Es gibt Manuel Neuer auch bei dieser WM

Manuel Peter Neuer, geboren in Gelsenkirchen, an über 100 Länderspielen beteiligt, ist auch bei dieser Weltmeisterschaft wieder mit dabei, im Tor, wie gehabt. Allein das ist ein Grund, warum es für die Deutschen zum Sieg reichen könnte. Zweimal wurde der Torwart mit dem Ausnahmetalent zum Fußballer des Jahres gewählt, einmal 2011 und dann 2014, wo die Elf den Titel mit nach Hause nehmen konnte. Mit den Bayern, seinem Stammverein, wurde er ganze zehn Mal deutscher Meister, zusätzlich konnte er zwei UEFA-Supercup-Siege für sich mit beanspruchen. Nicht zu vergessen die zwei Champions-League Siege 2012/13 und 2019/20.

Manuel Neuer gilt als bester Torwart der Welt - er wird auch 2022 das deutsche Tor hüten (Foto shutterstock)
Manuel Neuer gilt als bester Torwart der Welt – er wird auch 2022 das deutsche Tor hüten (Foto shutterstock)

Neuer im Tor, das ist seit 2010 ein fester Standard, an dem es nichts zu rütteln gibt. Vergessen sind all die Lehmanns und Kahns, denn Neuer und seine Paraden haben sich tief in die Köpfe eingegraben. Und er machts nochmal, er fährt nochmal mit nach Katar. Schon jetzt geht die Angst um, dass der 1986 geborene Torhüter anschließend seinen Rücktritt erklären wird. Das wäre ein herber Schlag für die Deutschen, doch bei dieser WM ist er noch mit am Start.

5. Die Mannschaft ist hoch motiviert

Arroganz wurde der deutschen Mannschaft immer wieder vorgeworfen, wenn es um die eigene Leistung ging. Tatsächlich wurden in der Vergangenheit leichte Gegner zu häufig unterschätzt, mit erheblichen Folgen. Selbst Teams wie Japan fordern volle Aufmerksamkeit, denn es gibt immer wieder Überraschungen.

Die Arroganz scheint verschwunden zu sein, stattdessen sind die Deutschen hoch motiviert, bei der ersten Winter-WM aller Zeiten Fußballgeschichte zu schreiben. Ohne Arroganz und mit dem richtigen Respekt für den Gegner ist das tatsächlich möglich.

Wie wichtig der Motivationsfaktor ist, hat sich in vielen Spielen der Bundesliga, aber auch in Länderspielen immer wieder gezeigt. Ein Team, was sich nicht zusammenraufen kann und keine Lust hat, wird niemals die Endrunden erreichen. Motivation beflügelt und kann Bestleistungen abrufen und derzeit ist das Team um Hansi Flick heiß auf den fünften Stern.

Kleine Rückschläge wie das 1:1-Ergebnis beim Länderspiel gegen England müssen zwar ausdiskutiert werden, sind aber keine Einschränkung für einen potenziellen Sieg der WM.

Fazit: Trotz scharfer Konkurrenz können es die Deutschen nochmal schaffen!

Sie heißen Frankreich, Spanien, Brasilien, Argentinien oder England und sie sind die härtesten Konkurrenten der Deutschen, wenn es um den WM-Titel 2022 geht. Doch gerade diese hochkarätigen Mannschaften sorgen für Ansporn und dafür, dass sich die deutsche Elf perfekt auf ihren Auftritt vorbereitet. Und dann ist da noch das kleine Wunder Hoffnung, denn die Unterstützung und der Glaube der Fans kann bekanntlich manchmal Berge versetzen.